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Parkett auf Fußbodenheizung

Parkett auf Fußbodenheizung hat sich bereits jahrzehntelang zur besten Zufriedenheit der Kunden bewährt.unter Einhaltung des richtigen Raumklimas von 18-20°C und einer ständigen relativen Luftfeuchtigkeit von 50-60 %. Die Oberflächentemperatur des Parkett-bodens sollte 26°C nicht überschreiten.

Wichtige Anforderungen an den Estrich

Es werden Niedertemperatur-Fußbodenheizungen empfohlen. Bei Warmwasserfußbodenheizungen beträgt die maximale Vorlauftemperatur bis 55°CHeizungsrohre müssen mindestens 40 mm vom Estrich überdeckt sein.Bei Heizestrichen der Bauart A3 sind die Heizrohre fast mittig im Estrich angeordnet. Hier muß davon ausgegangen werden, daß beim ersten Aufheizen die Feuchtigkeit in der unteren Estrichzone nicht nach oben ausgetrieben wird. Deshalb ist ein zweistufiges Auf-/Abheizen mit einer dazwischenliegenden Abkühlphase notwendig (siehe Maßnahmenprotokoll)Vor Inbetriebnahme der Heizung muß der Zementestrich mindestens 21 Tage lang, der Anhydritestrich mindestens 7 Tage lang aushärtenDas Maßnahmenprotokoll für Heizestriche laut Mustervorlage muß dem Bauherrn vorgelegt und bestätigt werden. Dieses sollte auch immer als Kopie den Auftragsunterlagen beigelegt werden. Fehlt ein solches Aufheizprotokoll oder gibt es nach genauer Prüfung Anlaß zu Zweifeln an seiner Richtigkeit, dann müssen dem Bauherrn gegenüber schriftlich Bedenken angemeldet werden.Im Rahmen der Prüfpflicht wird an vom Estrichleger bestimmten Meßstellen die Feuchtigkeitsprüfung durchgeführt. Beim Nichtvorhandensein solcher Meßstellen müssen sofort schriftlich Bedenken angemeldet werden. Man sollte unter Gewährleistungsfreistellung für eventuelle Beschädigungen nachträglich solche Meßstellen ausweisen lassen oder zumindest auf die Bedeutung des dann allein maßgeblichen Aufheizprotokolls hinweisen.Max. Restfeuchte bei Zementestrichen Werksempfehlung bis 1,5 CM% (Norm bis 1,8%) bei Anhydrit-Fließestrichen max 0,3 CM%Es ist darauf zu achten, daß ein vernünftiges Verhältnis der Wärmedurchlaßwiderstände der Schichten über dem Heizelement (Estrich und Oberbelag) und unter dem Heizestrich (Wärmedämmung) besteht. Die Wärmeabgabe nach unten soll 20 W/m2 bzw. 25% der Heizleistung nicht überschreiten. Das bedingt, daß die Dicke des Holzbelages inder Regel 22 mm bei Hartholz nicht überschreiten darf.

Die Verlegung von Parkett auf Fußbodenheizung

Heizestriche müssen einen Voranstrich erhalten. Während der Verlegung und bis zum vollständigen Abbinden des Klebers (ca. 2-10Tage je nach Klebstofftyp und allgemeinen Verlegevoraussetzungen) soll die Oberflächentemperatur des Estrichs ca. +15°C bis 18°C betragen. Frühestens 3 Tage nach dem Schleifen und der Oberflächenbehandlung von rohem Parkett kann die Vorlauftemperatur langsam um etwa 5°C pro Tag gesteigert werden.

Notwendige Maßnahmen seitens des Wohnungsnutzers

Vermeidung von extremen Raumklimaschwankungen Das ideale Raumklima beträgt 18-20°C und eine relative Luftfeuchtigkeit von 50-60%. In der Heizperiode mehrmalig nur kurze Stoßlüftungen durchführen. Langes Lüften im Winter führt zu einer weiteren Absenkung der Luftfeuchtigkeit. Möglichst viele Feuchtequellen im Raum während der Heizperiode schaffen, wie z.B. Inbetriebnahme eines Luftbefeuchters (Verdampfer) am Beginn der Heizperiode, Zimmerpflanzen etc. In schwülen Sommerperioden sollen nicht notwendige Feuchtequellen vermieden werden.Bei Verwendung von Teppichen während der Heizperiode muß in diesen Bereichen mit einer Fugenbildung gerechnet werden (Hitzestau).Vor jeder Grundreinigung der Parkettbodenfläche muß die Oberflächentemperatur abgesenkt werden.

Schwimmende Verlegung

Eine schwimmende Verlegung von 3-schicht Fertigparkett ist nur bedingt geeignet. In jedem Fall verursacht diese Verlegetechnik eine wesentliche Erhöhung des Wärmedurchlaßwiderstandes, da der Widerstand der Ausgleichsunterlage und einer kaum zu vermeidenden dünnen Luftschicht durch geringfügige örtliche Aufwölbungen des Bodens (z.B. durch schwere Möbelstücke etc.) hinzukommen.

Wärmedurchlasswiderstände bei vollflächiger Verklebung

Der Grenzwert von 0,17 m2/K/W darf nicht überschritten werden.

Fertig-Stabparkett 11 mm 2-schicht Konstruktion 0,048 m2 K/W
Mosaikparkett 8 mm 1-schicht Konstruktion 0,038 m2 K/W
Maasivparkett 10 mm 1-schicht Konstruktion 0,048 m2 K/W
Stabparkett 22 mm 1-schicht Konstruktion 0,105 m2 K/W
Lamellenparkett 23 mm 1-schicht Konstruktion 0,110 m2 K/W

Schlußhinweis

Wichtig ist, daß der Wohnungsnutzer durch Einhalten obiger Richtlinien seinen Beitrag leistet, damit der Parkettboden seine einzigartigen Eigenschaften wie Langlebigkeit, natürliche Eleganz und Ausstrahlung jahr-zehntelang erhält. Die Freude an diesem Stück Natur kann dadurch noch weiter gesteigert werden.
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